Endlich mal wieder von Beginn an: Gegen den FC Bayern München stand Adrian Beck zwar im Kader des 1. FC Heidenheim, kam aber nicht zum Einsatz. In den beiden Partien gegen den 1. FC Köln und den FSV Mainz 05 wurde er jeweils eingewechselt (60. und 58. Minute) – beim VfL Wolfsburg stand der 28-Jährige in der Startelf.
„Es war ein Gefühl, ihn nach dem letzten Spiel zu bringen“, erklärte Frank Schmidt. Beck sei ein Spieler, der sich gut zwischen den Linien bewege und sehr handlungsschnell sei, so der FCH-Trainer, der dabei auf den Heidenheimer Führungstreffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verwies. „Da bleibt er ruhig und schiebt den Ball rein“, so Schmidt.
Nach einer Hereingabe von Marvin Pieringer, wurde der Torschuss von Jan Schöppner geblockt, was eine Bogenlampe zur Folge hatte. Beck blieb im Strafraum goldrichtig und blieb cool. „Ich habe den Ball instinktiv mit links per Dropkick genommen und er ist in die Ecke reingefallen“, beschreibt der Offensivspieler das psychologisch wichtige 1:0 kurz vor der Halbzeitpause. Die Mannschaft habe sich vorgenommen, nicht zu euphorisch aus der Kabine zu kommen. Nach dem Seitenwechsel sei aber Wolfsburg am Drücker gewesen. „Wir waren etwas passiv, haben nicht mehr so die Entlastung hinbekommen, die wir vielleicht gebraucht hätten“, so Beck.
Kein Tor zu erzielen, das wurmt einen natürlich.
Adrian Beck, Spieler des 1. FC Heidenheim, über die Hinrunde
Letztlich freute sich der 28-Jährige über den Punktgewinn – und über seinen ersten Saisontreffer. Die Hinrunde sei für ihn persönlich sehr wechselhaft und nicht zufriedenstellend gewesen. „Ich will der Mannschaft in Form von Toren und Vorlagen helfen, das ist mir in der Hinrunde nicht so gut gelungen. Kein Tor zu erzielen, das wurmt einen natürlich“, sagt Beck, fügt aber an: „Es ist ein gutes Omen, dass es im ersten Rückrundenspiel direkt geklappt hat. Ich hoffe, dass es positiv weitergeht“, so der Heidenheimer Torschütze über seinen möglichen Befreiungsschlag.

Rückrundenstart: Der FCH spielt 1:1 beim WfL Wolfsburg
Trainer Frank Schmidt sagt, dass sich Beck im Training empfiehlt und anbietet, die dort gezeigten Leistungen aber noch nicht durchweg auf die Spiele projizieren konnte. Und Adrian Beck hofft, in dieser Saison auf mindestens so viele Tore wie in der vergangenen zu kommen. Damals waren es vier. Um die Zahl zu knacken, wird er nicht nur im Training glänzen dürfen…


