Highlight-Heimspiel am Freitag

Heidenheim will gegen Dortmund punkten - ob verletzter Gimber mitspielt, ist noch unklar

Zwei formstarke Teams, ein Highlight-Spiel: Heidenheim empfängt am Freitagabend den BVB. Trainer Schmidt rechnet sich gegen den Vizemeister etwas aus.

Frank Schmidt verspürt vor dem Heimspiel des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Heidenheim gegen Borussia Dortmund eine große Vorfreude. «Das ist etwas Besonderes, definitiv. Das ist doch klar», sagte der Fußball-Coach einen Tag vor dem Aufeinandertreffen am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN). «Das ist dann auch noch garniert mit Flutlicht auf dem Schlossberg, das ist ein Riesenhighlight für das Umfeld. Aber wir wollen nicht zu große Augen machen, sondern wollen ein gutes Ergebnis erzielen.»

Sechsmal nacheinander hat der Liga-Neuling, der dem BVB im Hinspiel im vergangenen September auswärts ein 2:2 abtrotzte, zuletzt nicht verloren. «Wir wollen dieses Selbstbewusstsein an den Tag legen, unsere Stärken einbringen und ein siebter Streich wäre natürlich schön», sagte Schmidt, der ohne Offensivmann Denis Thomalla auskommen muss. Auch der Einsatz von Verteidiger Benedikt Gimber ist nach einer Kopfverletzung noch fraglich. «Bei ihm müssen wir noch schauen, ob er spielen kann. Wir starten im Training einen Versuch», sagte Schmidt.

Auch der BVB unterstrich zuletzt seine gute Form und gewann dreimal nacheinander. «Es ist verheerend, wenn du gegen Dortmund zu viele Bälle im eigenen Spielaufbau verlierst. Wir müssen mit einer hohen Intensität raus aus dem Strafraum verteidigen und müssen gut eingestellt sein, um zu wissen, wie man die Stärken im letzten Drittel verteidigt», sagte Schmidt.

Auf dem Wintertransfermarkt wurden die Verantwortlichen des Tabellen-Zehnten nicht aktiv. «Ich habe klipp und klar gesagt, dass ich der Mannschaft vertraue. Sie hat es gut gemacht und warum sollen wir mit Not etwas verändern?», sagte Schmidt und ergänzte: «Im Winter ist es sowieso schwierig, gute Transfers zu machen. Ich arbeite gerne mit einer kleinen Gruppe, in der jeder Spieler weiß, dass Leistung auch belohnt wird.»

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