Reha statt Trainingsplatz

Nach erneuter Operation: So ist der Stand bei Flügelstürmer Sirlord Conteh vom 1. FC Heidenheim

Was für ein Speed! In der vergangenen Bundesligasaison war Sirlord Conteh vom 1. FC Heidenheim der viertschnellste Spieler. Allerdings fiel der Offensivspieler auch eine lange Zeit aus. Aktuell arbeitet der 30-Jährige an seinem Comeback:

Das war keine gute Saison für Sirlord Conteh. Gerade einmal 15 Einsätze hatte der schnelle Offensivspieler für den 1. FC Heidenheim (2 Tore). Nach seiner Topleistung beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Augsburg (ein Tor und eine Vorlage) am 5. Spieltag verletzte sich der 30-Jährige im Training und musste sich in Folge eines Risses des Außenmeniskus am rechten Knie einer Operation unterziehen. Erst am 15. Spieltag gab der Flügelstürmer sein Comeback.

Allerdings traten bei ihm immer wieder Beschwerden auf, sodass eine Knie-OP im April noch einmal erforderlich wurde. Seinen letzten Saisoneinsatz hatte Sirlord Conteh am 27. Spieltag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen und fiel für die letzten Spiele der Saison aus. Bemerkenswert: Mit 35,07 km/h war er der viertschnellste Spieler der vergangenen Saison.

Gruß an die Mitspieler: Sirlord Conteh (links) kam beim Freundschaftsspiel des FCH in Langenau vorbei. Foto: ed

Aktuell kann der gebürtige Hamburger sich nicht mit seinen Mitspielern auf die kommende Spielzeit in der 2. Liga vorbereiten. Stattdessen ist er zum Zuschauen gezwungen, so kommt Sirlord Conteh beispielsweise bei den Testspielen des FCH vorbei. Wann er wieder mit seinen Mitspielern trainieren kann, lässt sich bislang nicht abschätzen. Er selbst sagt: „Wann ich wieder ins Training einsteigen kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz klar. In der Reha, die bisher gut verläuft, schaue ich von Woche zu Woche, wie sich das Knie entwickelt.“ Er möchte nicht zu früh einsteigen oder dass dann Probleme auftreten. „Deshalb gebe ich mir in der Reha die nötige Zeit.“

Auch ins anstehende Trainingslager des FCH in Natz-Schabs (Südtirol/17. bis 25. Juli) wird Sirlord Conteh nicht mitgehen, sondern sich stattdessen auf seine Arbeit in der Reha konzentrieren.