Der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga hat dem Rückhalt der Heidenheimer Fans keinen Abbruch getan. Rund 9000 Dauerkarten hat der 1. FC Heidenheim für die neue Saison verkauft. Für Trainer Frank Schmidt ist diese Zahl vor dem Zweitliga-Auftakt gegen den VfL Osnabrück ein wichtiges Zeichen, aber keines, das ihn verwundert.
Was trauen die Fans dem 1. FC Heidenheim in der 2. Liga zu?
Schon die Reaktion der Anhänger nach dem letzten Saisonspiel habe gezeigt, wie groß die Unterstützung weiterhin sei. „Das war für mich nicht überraschend, sondern das war das Signal unserer Fans“, sagt Schmidt. Deren Botschaft fasst der FCH-Trainer so zusammen: „Wir verzeihen euch das, aber wir wollen in der nächsten Saison etwas sehen von euch.“
Anerkennung und Auftrag zugleich
Die nahezu unveränderte Zahl an Dauerkarten versteht Schmidt deshalb einerseits als Anerkennung für die vergangenen Jahre, andererseits als Auftrag an die Mannschaft. Die Fans hätten deutlich gemacht: „Wir stehen hinter euch, aber da muss etwas passieren.“
Für Schmidt ist zugleich wichtig, dass die Unterstützung auch eine Liga tiefer anhält. „Fan sein heißt jetzt auch, dabei zu bleiben, zu unterstützen“, sagt der 52-Jährige. Schließlich sei auch die 2. Bundesliga für den FCH angesichts der Vereinsgeschichte „immer noch etwas Besonderes“.
