Vor Auftritt im Ulmer „Roxy“

Der Fußballromantiker: So charmant blickt TV-Moderator und Werder-Stadionsprecher Arnd Zeigler auf den FCH und Frank Schmidt

Obwohl Stadionsprecher Arnd Zeigler mit seinem Verein Werder Bremen im Bundesliga-Abstiegskampf ein Konkurrent des 1. FC Heidenheim ist, schickt er vor seinem Auftritt im Ulmer „Roxy“ am Mittwoch, 25. Februar, freundliche Worte in Richtung der Heidenheimer und Frank Schmidt. Außerdem verrät er eine kuriose Geschichte über Trainer des FCH und zieht einen weiteren musikalischen Vergleich:

Mehr als 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wird Arnd Zeigler in gut einer Woche im Weserstadion auf das Bundesli“a-Spiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim einstimmen. Drei Tage zuvor kommt der Stadionsprecher der Bremer zum Gegenbesuch ins Schwäbische und präsentiert am Mittwoch, 25. Februar, im „Roxy“ in Ulm sein Bühnenprogramm „Immer Glück ist Können“. „Auch wenn sich der Fußball verändert hat, ist er immer noch ein ganz wichtiger Bestandteil im Leben vieler Menschen“, blickt Zeigler auf seinen Auftritt voraus. „Genau daran möchte ich erinnern. Es ist eine Hommage an den Fußball und ich will, dass alle, die an dem Abend vorbeikommen, mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause gehen.“ Vor dem fußballerisch-kulturellen Doppelpass spricht der 60-Jährige über den Abstiegskampf in der Bundesliga, die anstehende Partie gegen den 1. FC Heidenheim und FCH-Trainer Frank Schmidt.

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FCH wartet aufs Spielglück gegen Stuttgart – Frank Schmidt verrät, woher er die Kraft nimmt

Am Sonntagabend (19.30 Uhr) trifft der 1. FC Heidenheim auf den zuletzt in Topform befindlichen VfB Stuttgart. Auch diese Aufgabe wollen Frank Schmidt und seine Mannen unbeeindruckt vom derzeitigen Tabellenstand angehen. Was aus Sicht des FCH-Coaches zu einer Überraschung führen könnte, wie Schmidt den Gegner einschätzt und warum es eine nicht ganz einfache Trainingswoche war:
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Heidenheim
Fußball-Bundesliga

Bei dem bekennenden Fußballromantiker hat Frank Schmidt als dienstältester Trainer im deutschen Profifußball ohnehin schon einen Stein im Brett. Und der Eindruck hat sich bei ihm in den vergangenen Jahren weiter verfestigt. In einem HZ-Interview vor zwei Jahren hatte Zeigler den FCH wegen dessen Entwicklung mit der Band „The Police“ verglichen. „Und Frank Schmidt ist Sting“, fügte er damals hinzu. Der charmante Vergleich erreichte auch den Heidenheimer Trainer. Wenige Wochen später trat Schmidt beim Auswärtsspiel des FCH in Bremen mit guter Miene an den Stadionsprecher heran, wie Zeigler erzählt. „Er kam auf mich zu und hat sich sehr freundlich dafür bedankt“, blickt er zurück.

Schmidt als „Englishman in New York“

Als Weiterführung des sportlich-musikalischen Vergleichs legte sich der frühere Radiomoderator – mit eigener Musik- und Fußballsendung – nun auch auf ein Lied des britischen Musikers fest, welches dem Charakter des FCH-Coachs entspricht. „Dann doch der ‚Englishman in New York‘“, sagt er mit einem Lächeln und fügt an: „Ich schätze ihn sehr. Er hat immer eine Haltung gezeigt und vermittelt das Gefühl, dass er in jedem Moment für seine Aufgabe brennt und sich nicht wichtiger nimmt als den Verein. Und trotzdem prägt er den FCH als Persönlichkeit auf eine ganz besondere Art und Weise.“

Drei Tage nach dem Auftritt in Ulm gibt es für Werder-Stadionsprecher Arnd Zeigler das Wiedersehen mit dem FCH im Bremer Weserstadion. Foto: Eibner-Pressefoto/Fabian Steffens

Die angespannte Situation von Frank Schmidt und dem 1. FC Heidenheim kann Zeigler, dessen Verein aus Bremen selbst im Bundesliga-Abstiegskampf steckt, gut nachempfinden. Der SV Werder, der aktuell 16. ist (19 Punkte), tritt an diesem Sonntag, 22. Februar, beim Vorletzten FC St. Pauli (17./17 Punkte) an. Und eine Woche später steht mit dem Heimspiel gegen den FCH das nächste brisante Duell im Abstiegskampf an. „Das sind echte Endspiele. Wenn ich ehrlich bin, habe ich etwas Angst vor den beiden Spielen“, blickt Arnd Zeigler voraus. Die Bremer, die die Vorsaison als Achter beendeten, würden in einer „seltsamen Situation“ stecken, sagt er. „Einige Dinge haben in den vergangenen Monaten einen unvorhersehbaren Verlauf genommen, und durch die zwölf Spiele ohne Sieg ist eine gewisse Unruhe aufgekommen.“

Zeigler spricht dem 1. FC Heidenheim Mut zu

Dass es diese Unruhe beim FCH trotz der ebenfalls lang anhaltenden Ergebniskrise nicht gibt, imponiert dem Fußball-Podcaster. In den nervenaufreibenden Wochen im Tabellenkeller seien „Geschlossenheit und Unaufgeregtheit“ wichtige Eigenschaften für die Beteiligten, so Zeigler. „Das ist eigentlich genau das Erfolgsrezept, für das der FCH aus meiner Sicht steht“, ordnet er ein. „Es ist fast schon unglaublich, wie viel Zeit und Vertrauen Frank Schmidt bekommt. Das ist genau der richtige Weg für kleinere Vereine, um langfristigen Erfolg zu haben.“

Arnd Zeigler ist seit über 20 Jahren Stadionsprecher beim SV Werder Bremen. Als Kabarettist, Moderator und Musiker widmet er sich zudem auf viele Arten dem Fußball.

„Frank Schmidt ist Sting“: Warum Arnd Zeigler dem 1. FC Heidenheim ein weiteres Jahr in der Bundesliga wünscht

Wenn der 1. FC Heidenheim an diesem Samstag, 10. Februar, zum Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen antritt, wird auch Arnd Zeigler als Stadionsprecher dabei sein. Wie er sich an frühere Partien zwischen beiden Klubs erinnert, welchen Ex-Bremer beim FCH er gerne wieder im Werder-Trikot sehen würde und mit welcher Band er den 1. FC Heidenheim vergleicht.
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Heidenheim/Bremen
TV-Moderator

Trotz der direkten Konkurrenz wünscht Zeigler den Heidenheimern ein glückliches Ende im Abstiegskampf. Wenn es nach ihm geht, kann der FCH noch einige Siege in der Bundesliga feiern – nach der Partie in Bremen. Und selbst wenn dem 1. FC Heidenheim der Klassenverbleib nicht gelingen sollte, wünscht er Frank Schmidt und Co. noch eine lange gemeinsame Zukunft. „Ich hoffe, dass der Verein bei sich bleibt und nicht vergisst, was er in den vergangenen Jahren Besonderes erreicht hat. Er hat ganz viele prominente Klubs in der Bundesliga geärgert und mit dem Erreichen der Conference League Großes geschafft.“

Auch in Augsburg haben die Heidenheimer (von links Frank Feller, Patrick Mainka und Marnon Busch) alles gegeben, doch unterm Strich stand eine 0:1-Niederlage. Läuft es gegen den VfB glücklicher?

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Am Sonntagabend (19.30 Uhr) trifft der 1. FC Heidenheim auf den zuletzt in Topform befindlichen VfB Stuttgart. Auch diese Aufgabe wollen Frank Schmidt und seine Mannen unbeeindruckt vom derzeitigen Tabellenstand angehen. Was aus Sicht des FCH-Coaches zu einer Überraschung führen könnte, wie Schmidt den Gegner einschätzt und warum es eine nicht ganz einfache Trainingswoche war:
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Heidenheim
Fußball-Bundesliga

Ähnlich freundliche Worte wird er sicherlich auch beim Heimspiel in Bremen in Richtung Frank Schmidt schicken. Oder vielleicht schon früher – am Mittwochabend in Ulm: „Wenn er vorbeikommt, würde ich mich sehr über ein Gespräch freuen. Aber ich bin im September auch direkt in Heidenheim.“

Vorverkauf für Auftritt in Heidenheim läuft

Wer den sportlich-kulturellen Mix von Arnd Zeigler – der im „WDR“ Gastgeber einer wöchentlichen Fußballsendung ist – nicht verpassen möchte, muss sich beeilen. Für den Auftritt im „Roxy“ können noch Resttickets im Heidenheimer Pressehaus und hier gekauft werden. Außerdem gibt es die Karten bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie hier über das „Roxy“. Der Vorverkauf für den Auftritt im Heidenheimer Lokschuppen am Donnerstag, 17. September, ist ebenfalls schon gestartet.