Torwart mit besonderem Hobby

Bälle halten und Trabi restaurieren: Wie der Giengener Torhüter Alois Reinelt mit Langenau gegen den 1. FC Heidenheim glänzte

Der Mann hat wahre Wunderhände! Alois Reinelt konnte sich als Torhüter der Spielgemeinschaft Langenau gegen den 1. FC Heidenheim beweisen und zeigte starke Paraden. Zudem hat der 27-Jährige mit seinem Kumpel Luca Scholz einen schrottreifen Trabi restauriert, was besonders seine Töchter Amalia und Maria begeistert:

Szenenapplaus gibt es nicht häufig für eine Mannschaft, die schon deutlich hintenliegt. Dich beim Freundschaftsspiel der Spielgemeinschaft Langenau (Bezirksliga Donau/Iller) gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim gab’s diesen, weil sich die Gastgeber mit allem, was sie hatten, in die Schüsse der Profis schmissen. Am Ende gelang dem FCH „nur“ 12:0 – auch, weil Alois Reinelt einen guten Tag erwischt hatte. Sogar von den Fußballprofis gab es anerkennende Worte wie „top gehalten“. 30 Minuten durfte sich der Türhüter auszeichnen, zudem kamen bei den Gastgebern auch Michael Glaß und Denis Chripunov zum Einsatz. „Alle drei auf einem Top-Level“, sagt Heidenheims Trainer Frank Schmidt mit einem Augenzwinkern.

Bastian Heidenfelder, angesprochen auf Alois Reinelt, hielt sich bei seiner Beurteilung etwas zurück: „Alois hatte gute Paraden. Aber er war auch frisch, weil er eine Woche Urlaub gehabt hatte. Jetzt muss er noch ein paar Trainingseinheiten aufarbeiten“, scherzte der neue Trainer der Spielgemeinschaft Langenau, der selbst 14 Jahre beim FCH verbracht hatte (in verschiedenen Positionen).