Neue Trafostation

Mehr Strom wegen Wärmepumpen und PV-Anlagen: Korallenstraße in Nattheim wird aufgerissen

Viele Wärmepumpen, noch mehr Photovoltaikanlagen: In der Korallenstraße in Nattheim wird mehr Strom benötigt. Aus diesem Grund soll im Bereich des Pollers eine Trafostation aufgestellt werden. So sieht der Zeitplan aus:

In der Nattheimer Korallenstraße im Bereich des elektronischen Pollers wird bald der Gehweg aufgerissen – hier soll eine Transformatorenstation aufgestellt werden. Außerdem muss in der Nachbarschaft die Stromtrasse erhöht werden, da der Energieanbieter EnBW für die Versorgung und für die Einspeisung des Solarstroms eine größere Leitung benötigt. „In dieser Gegend gibt es viele Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen“, berichtete Ortsbaumeister Edwin Binder kürzlich dem Gemeinderat. Eine Trafostation soll dieser Problematik Abhilfe schaffen.

Mehr Photovoltaikanlagen als ursprünglich geplant

Der Beginn der Bauarbeiten ist in den Osterferien geplant. Der Gehweg soll in diesem Zuge komplett auf- und später wieder zugemacht werden. Gemeinderatsmitglied Hagen Junginger (Unabhängige Wählervereinigung) fragte in der Sitzung, warum die Station nicht bereits bei der Entstehung des Neubaugebiets Riederberg Ost berücksichtigt worden sei. Laut Edwin Binder sei die schleunige Entwicklung im Bereich Photovoltaikanlagen seinerzeit nicht vorhersehbar gewesen.

BWV/CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Bernhard wollte wissen, ob die Gemeinde Nattheim die Bauarbeiten nutzen könne oder gar müsse, um Leerrohre im Boden zu verlegen. Binder gab die Aussage der EnBW weiter, nach der man für die Zukunft sicher aufgestellt sei. Bernhards Fraktionskollege Armin Kast regte dennoch an, in Anbetracht der Tatsache, dass der Glasfaserausbau in vielen Bereichen in Nattheim ansteht, die EnBW hier mit ins Boot zu nehmen. Das geschehe in jedem Fall, erklärte Binder. „Wir fragen bei jeder Maßnahme bei allen Versorgern standardmäßig an.“

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