Seit fünf Jahren in Betrieb

Spenden für die Integrative Medizin: So läuft das gemeinnützige Windrad bei Gnannenweiler

Zwischen Neuselhalden und Gnannenweiler drehen sich die Rotoren für den guten Zweck. Nicht nur umweltfreundlichen Strom, sondern auch Spenden für die Klinik für Integrative Medizin Heidenheim versprachen sich die elf Gesellschafter. Wie das Zwischenfazit nach fünf Jahren lautet und wofür das Geld eingesetzt wurde.

Das Bürgerwindrad Gnannenweiler ist das erste Projekt seiner Art in Deutschland. Die Idee ist simpel: Überschüsse aus dem Betrieb der Windkraftanlage, kommen einer gemeinnützigen, auf Spenden angewiesenen Sache zugute, hier der Klinik für Integrative Medizin am Klinikum Heidenheim. Das Projekt – von den Verantwortlichen „Schenkwindrad Gnannenweiler“ getauft – wurde im September 2021 eingeweiht. Und die Feier am Fuße des Windrads war prominent besucht. Unter anderem war die noch heute amtierende Umweltministerin Baden-Württembergs, Thekla Walker (Grüne), in ihrer Rede voll des Lobes.

Knapp fünf Jahre nach Betriebsbeginn sind die Beteiligten sehr zufrieden mit ihrem Schenkwindrad. Als „schönes Erfolgsmodell“ bezeichnet es etwa der Ideengeber und Co-Geschäftsführer Erwin Schweizer. „Die Idee hat super funktioniert“, bilanziert Dr. Ulrich Geyer. Beide gehören zu den anfangs elf, heute zehn Gesellschafterinnen und Gesellschaftern, die alle Verbindungen zur Klinik für Integrative Medizin haben. Aber auch Windkraft-Expertise ist an Bord: Schweizer und sein Co-Geschäftsführer Georg
Honold haben bereits zahlreiche Windkraftprojekte in der Region umgesetzt. Ihr Fokus liegt dabei auf Bürgerbeteiligung und Wertschöpfung vor Ort.