Eine freie Fläche von 4270 Quadratmetern kann die Stadt Niederstotzingen zur Verfügung haben, und das innerorts. Gemeint sind die Grundstücke Bergstraße 3 und 5 und Hohenzollernstraße 1. Diese gehören der Stadt bereits, allerdings stehen dort bislang noch Gebäude. Was mit den dann freien Flächen geschehen soll, das wird der Gemeinderat noch im Rahmen einer Klausurtagung entscheiden. Mit den Flächen zu befassen hatte sich das Gremium aber bereits in der letzten Sitzung vor der Sommerpause. Ein Antrag im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wäre nämlich bis spätestens 30. September zu stellen. Und damit könnten immerhin Fördermittel von rund 300.000 Euro winken.
Dieser Betrag errechnet sich auf der Grundlage einer Kostenschätzung, die die Verwaltung vorsorglich zusammen mit dem G+H Ingenieurteam vorgenommen hat. Danach würden sich die Abbruchkosten insgesamt auf 761.000 Euro brutto belaufen. Dies setzt sich zusammen aus 251.000 Euro netto für die Bergstraße 3, 188.000 Euro netto für Bergstraße 5, 103.000 Euro netto für Hohenzollernstraße 1, den Baunebenkosten von 97.560 Euro netto sowie der Mehrwertsteuer. Der Gesamtbetrag beinhaltet, wie Bürgermeister Marcus Bremer erläuterte, die Baustelleneinrichtung, das Abbruchkonzept, die Beweissicherung bezüglich der Nachbargrundstücke, Räumung der Gebäude, Rückbau der Photovoltaik, die Bauleitung und Überwachung, den Abbruch selbst und die Entsorgung belasteter Baustoffe. Untersuchungen des Baugrunds und möglicher Schadstoffe liegen noch nicht vor, sodass gegebenenfalls Mehrkosten entstehen könnten.
