Tempo 30 interessiert in Nattheim nicht
Nattheim ist ein Ort, der verkehrsmäßig ziemlich stark frequentiert wird, und das nicht nur zu den üblichen Stoßzeiten. Auch zu bestimmten Zeiten und Tagen einen Parkplatz zu finden, der verkehrstechnisch „legal“ ist, ist oft schwierig. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Tempo 30 nicht interessiert. Es wird deutlich schneller gefahren, wobei es auch zu kritischen Situationen kommt, z. B. wenn man aus der Zehntstraße in die Neresheimer Straße einfahren will und durch links und rechts geparkte Fahrzeuge einen sehr schlechten Überblick hat.
Deshalb bin ich nach wie vor überzeugt, dass vermehrt aufgestellte 30er-Schilder nichts bringen würden, der Verkehr reduziert sich deswegen ja nicht. Im Gegenteil, die Durchfahrt dauert nur länger.
Deshalb bringt eigentlich nur eine Umgehung wie von Richtung Neresheim eine eindeutige Entlastung. Es gab schon einmal vor langer Zeit in einem Autoatlas eine eingezeichnete Umgehung vom Kreisel Richtung Oggenhausen in Richtung Wahlberg, die dann vor dem Waldrand in die Straße Richtung Fleinheim mündete.
Und schaut man zu unseren bayrischen Nachbarn, da haben mittlerweile auch sehr viele kleine Orte eine Umgehung. Außerdem dient auch ein Umfahren des Ortes der Sicherheit, voran der Kinder, deren Schulweg ja auch oftmals durch die stark befahrene Ortsmitte führt.
Frauke Wiedenmann, Nattheim