Ein Sucheinsatz mit glücklichem Ausgang beschäftigte am Sonntagnachmittag zahlreiche Einsatzkräfte im Ostalbkreis. Nach der Alarmierung zu einer seit mehreren Stunden vermissten Person rückte auch die DRK-Rettungshundestaffel Heidenheim mit ihren Flächensuchhunden aus.
Nach der Ankunft erhielten die Einsatzkräfte von der dort zuständigen Staffel ein Waldgebiet zugewiesen. Gemeinsam mit weiteren Rettungshundestaffeln, der Polizei sowie zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfern, die verschiedene Gebiete absuchten, begann die systematische Suche im teils schwer zugänglichen Gelände.
Flächensuchhunde im Einsatz
Im Einsatz waren speziell ausgebildete Flächensuchhunde. Diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn vermisste Personen in großen Waldgebieten oder unwegsamem Gelände vermutet werden. Die Hunde sind darauf trainiert, selbstständig ein Suchgebiet nach menschlicher Witterung abzusuchen. Entdecken sie eine Person, die sich in einer ungewöhnlichen Situation befindet – beispielsweise liegend oder sitzend –, zeigen sie dies ihrem Hundeführer an. Dies geschieht durch sogenanntes Bringseln, Freiverweisen oder Verbellen.
Während der Suche arbeiteten zwei Hunde der Heidenheimer Staffel parallel in ihrem Suchgebiet. Beide reagierten nahezu zeitgleich auffällig. Nur wenige Augenblicke später war aus dem Wald das deutliche Bellen von Rettungshündin Tammy von Hundeführerin Luise Oberlader zu hören – das unmissverständliche Signal für einen Fund. Kurz darauf traf auch Rettungshund Eloy an der Fundstelle ein.
Gelungene Rettung
Die vermisste Person konnte lebend aufgefunden werden. Bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst übernahmen die Einsatzkräfte der DRK-Rettungshundestaffel Heidenheim die Erstbetreuung der Person und sorgten für ihre Versorgung.
Nach Abschluss des Einsatzes und einer gemeinsamen Nachbesprechung konnten alle beteiligten Kräfte den Heimweg antreten.
