Zwei Personen sind bei einem Unfall ums Leben gekommen, der sich am späten Dienstagabend, gegen 22.20 Uhr, zwischen Steinheim und Bartholomä ereignet hat. Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge war ein Überholmanöver vorausgegangen, bei dem ein 34-jähriger Fahrer eines Hyundai Ioniq5, kurz nach dem Wental, ein in Richtung Bartholomä fahrendes Auto überholen wollte.
Nachdem er zum Überholen angesetzt hatte, musste er wegen eines entgegenkommenden Autos den Überholvorgang abbrechen und scherte wieder hinter dem Auto ein. Dabei geriet er ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend wurde das Auto wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und blieb nach ca. 30 Metern liegen. Das Elektroauto fing daraufhin Feuer.
Um 22.24 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bartholomä und Steinheim, zwei Rettungswagen, Notärzte sowie die Polizei zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Als die ersten Rettungskräfte am Unglücksort eintrafen, stand das Unfallfahrzeug bereits in Vollbrand und die Flammen hatten auf die Vegetation übergegriffen, berichtet die Feuerwehr Steinheim. Drei Atemschutztrupps begannen umgehend, das Feuer am Fahrzeug und den Flächenbrand schnellstmöglich zu bekämpfen.
Der 34-jährige Fahrer und die 43-jährige Beifahrerin erlitten bei dem Unfall laut Polizei tödliche Verletzungen und konnten nur noch tot aus dem ausgebrannten Fahrzeug geborgen werden.
Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich langwierig, da es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Pkw mit Elektroantrieb handelte, die Hochvoltbatteriezellen zerstört waren und immer wieder neu aufflammten.
Die Feuerwehren aus Steinheim und Bartholomä waren mit fünf Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften unter der Leitung von Bartholomäs Feuerwehrkommandant Thorsten Sperrle mehrere Stunden im Einsatz.
Mitarbeiter der Straßenmeisterstellen Aalen und Heidenheim waren für Absperrmaßnahmen und zur Fahrbahnreinigung im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten musste die Landesstraße bis ca. 4.30 Uhr voll gesperrt werden.
