Am frühen Sonntagnachmittag hat sich an einem Windrad bei Aalen-Waldhausen ein Rotorflügel gelöst und ist zu Boden gekracht. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. Doch die Frage steht im Raum: Wie konnte das passieren? Wie die Schwäbische Post berichtet, ist die Ursachenforschung am Montag angelaufen. Nach dem Unfall, bei dem der Flügel aus etwa 100 Meter Höhe abgestürzt war, wurde das Gelände abgesperrt. Auch seien alle umstehenden Windradanlagen außer Betrieb gesetzt worden. Unabhängige Gutachter sollen nun herausfinden, warum sich der Flügel gelöst hat.
Zum jetzigen Zeitpunkt könne man noch keine Angaben machen. Bis zum Abschlussgutachten werde es wohl mehrere Wochen dauern, so ein Sprecher der Betreiberfirma Statkraft gegenüber der Schwäpo. Wie die Zeitung weiter berichtet, ist das betroffene Windrad 19 Jahre alt und sei vorschriftsgemäß zweimal pro Jahr gewartet worden. Im Januar 2026 sei die jüngste Prüfung vollzogen worden, die die Standsicherheit und Materialtauglichkeit der Anlagen im Windpark nachgewiesen habe. Die sieben Windräder des Parks wurden 2006/2007 gebaut. Rechnerisch liefern sie 14 Megawatt Strom für 6000 Haushalte. Der gesamte Park soll mittelfristig erneuert werden. Künftig sollen dann dort sechs modernere Anlagen insgesamt bis zu 43 Megawatt Strom erzeugen.
