Anfang 2027 soll es losgehen. Dann will das Münchner Start-Up Proxima Fusion damit beginnen, in einer der Hallen, die zuvor zum AKW gehörten, eine Produktionslinie aufzubauen. Ab Mitte des kommenden Jahres soll sie in Betrieb gehen. Gefertigt werden so genannte Hochtemperatur-Supraleitkabel, die zum Bau von Hochleistungsmagneten benötigt werden, wie sie einmal im Fusionsreaktor eingesetzt werden sollen.
Bis Mitte 2028 soll die Produktion schrittweise voll angefahren sein. Zeitlich um einige Monate versetzt will Proxima Fusion dann mit dem Bau genau dieser Magnete beginnen. Ebenfalls in der Halle, wo auch die Kabel hergestellt werden. Diese Pläne gab das Münchner Unternehmen nun bei einem Vor-Ort-Termin am Kraftwerksgelände bekannt. Zu Gast war aus diesem Anlass auch der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).
