Projektbeginn

Fusionskraftwerk in Gundremmingen: Ab 2027 sollen auf dem Ex-AKW-Areal erste Teile gefertigt werden

Zum Ende der 2030er-Jahre soll auf dem Gelände des ehemaligen AKW in Gundremmingen Deutschlands erstes kommerzielles Fusionskraftwerk in Betrieb gehen. Nun wurden bei einem Vor-Ort-Termin erste Details zum Verlauf des Projekts bekannt gegeben.

Anfang 2027 soll es losgehen. Dann will das Münchner Start-Up Proxima Fusion damit beginnen, in einer der Hallen, die zuvor zum AKW gehörten, eine Produktionslinie aufzubauen. Ab Mitte des kommenden Jahres soll sie in Betrieb gehen. Gefertigt werden so genannte Hochtemperatur-Supraleitkabel, die zum Bau von Hochleistungsmagneten benötigt werden, wie sie einmal im Fusionsreaktor eingesetzt werden sollen.

Bis Mitte 2028 soll die Produktion schrittweise voll angefahren sein. Zeitlich um einige Monate versetzt will Proxima Fusion dann mit dem Bau genau dieser Magnete beginnen. Ebenfalls in der Halle, wo auch die Kabel hergestellt werden. Diese Pläne gab das Münchner Unternehmen nun bei einem Vor-Ort-Termin am Kraftwerksgelände bekannt. Zu Gast war aus diesem Anlass auch der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).