Bahnhofssanierung in Ulm wird teurer, Ärger auf dem LGS-Gelände und neue Strukturen in Aalen
Wer am Ulmer Hauptbahnhof zu den Gleisen möchte, muss derzeit noch einen Umweg über den Steg nehmen. Ende April 2027 soll das sanierte Empfangsgebäude jedoch wieder öffnen. Bis dahin arbeitet die Deutsche Bahn unter Hochdruck an der Fertigstellung. Gleichzeitig steigen die Kosten: Wie die „Südwest Presse“ berichtet, waren ursprünglich 33 Millionen Euro veranschlagt. Inzwischen rechnet die Bahn mit 40 bis 42 Millionen Euro.
Im Inneren nimmt die neue Empfangshalle bereits Gestalt an. Mehr Glasflächen, ein großzügiger Wartebereich unter einem Glasdach und eine moderne Fassade sollen den Bahnhof heller und einladender machen. Ein Wunsch bleibt allerdings offen: Die Unterführung zu den Gleisen wird nicht grundlegend erneuert und bleibt damit nicht barrierefrei. Der Grund sind die hohen Kosten. Eine umfassende Sanierung würde nach Angaben der Bahn schätzungsweise 80 Millionen Euro verschlingen.
