Baby in Langenau in Glascontainer ausgesetzt: Urteil erwartet
Im Prozess gegen eine Frau, die ihr Neugeborenes nachts ausgesetzt haben soll, wird am Montag (12 Uhr) das Urteil erwartet. Der zum Tatzeitpunkt 38-Jährigen wird vorgeworfen, das Baby im vergangenen Herbst nach der Geburt in einem Altglascontainer in Langenau (Alb-Donau-Kreis) abgelegt zu haben. Das Kind blieb unverletzt.

Baby in Langenau in Glascontainer ausgesetzt: Anklage gegen Mutter
In einer Herbstnacht wird ein Neugeborenes in einem Glascontainer ausgesetzt. Ein Passant findet das Baby und alarmiert die Einsatzkräfte. Nun wurde Anklage gegen die Mutter erhoben.Ein Passant entdeckte das Baby laut Anklagebehörde zufällig und alarmierte Rettungskräfte. Die Staatsanwaltschaft beruft sich auf die medizinische Einschätzung des behandelnden Kinderarztes, wonach der Säugling die Nacht in diesem Glascontainer nicht überlebt hätte.

Betrug verhindert, Einbrecher gestellt, Baby gerettet und einiges mehr
Die Polizei hat Menschen aus der Region für deren herausragende Hilfeleistung gewürdigt. Darunter sind zwei Frauen aus Heidenheim, eine davon floh vor dem Krieg in der Ukraine und half hier, Einbrecher zu schnappen.Die Angeklagte sagte in der Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus. Einer Gerichtssprecherin zufolge beantragte die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft unter anderem wegen versuchten Mordes. Die Verteidigung forderte demnach eine Verurteilung unter anderem wegen versuchten Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren.
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