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Am Montag soll es Neuigkeiten zur Kochertalbrücke geben und in Kirchheim war ein Känguru ausgebüxt

Was hat sich in Heidenheims Nachbarschaft noch getan? Ein Shuttlebus zur Landesgartenschau ist in Ellwangen gegen eine Hauswand geprallt und bei Weleda boomt die Kosmetik, aber die Arznei schwächelt.

Neuigkeiten in Bezug auf die B-19-Kochertalbrücke sind am Montag, 14. September, in Unterkochen zu erwarten. Dort tagt der Ortschaftsrat. Gleich zu Beginn der Sitzung wollen Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart (RP) laut der „Schwäpo“ aktuelle Informationen „zum Ersatzneubau der B-19-Kochertalbrücke“ geben. Außerdem soll es Informationen zu den Umleitungen geben, denn das RP sperrt die Brücke ab Herbst für Lastwagen über 7,5 Tonnen in Richtung Oberkochen und Heidenheim.

Das mehr als 60 Jahre alte Bauwerk ist bekanntlich marode, ein Neubau gilt als alternativlos. Die Brücke wurde in den 1960er-Jahren wie damals üblich mit einem Spannstahl gebaut, der mittlerweile als anfällig für Spannungsrisskorrosion gilt. Das heißt: Im Inneren können sich mit der Zeit Risse bilden, die die Tragfähigkeit beeinträchtigen. Eine bloße Sanierung reicht nicht mehr – die Brücke muss durch einen Neubau ersetzt werden – entweder an Ort und Stelle oder als Ersatzneubau an anderer Stelle, „in Seitenlage“, wie es heißt. Das RP bevorzugt den Neubau an Ort und Stelle. In der Region favorisiert man einen Neubau neben der Brücke: in Seitenlage.