Leserbrief

Hermaringen braucht kein Happening

Leserbrief zur Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten in Hermaringen:

Herr Tham informiert über die nach Prüfung durch den Gemeindewahlausschuss feststehenden zwei Kandidatinnen und drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Hermaringen. Zudem weist er auf die offizielle Kandidatenvorstellung in der Güssenhalle hin. So weit, so gut.

Irritierend ist Thams Formulierung, Interessierte von außerhalb seien ebenfalls zum Event eingeladen. Nun könnte man Event (engl.) ganz nüchtern als Ereignis übersetzen und dabei zunächst nichts Kritisches finden. Doch die Verwendung des Begriffs Event suggeriert, dass man am Freitagabend bei einer ganz besonderen Art von Unterhaltung dabei sein könnte. Zusammenkommen, um Spaß zu haben? Teil eines theatralischen Ereignisses oder Happenings werden? Hoffentlich nicht!

Bleibt zu wünschen und hoffen, dass die Kandidatenvorstellung eine für alle Wählerinnen und Wähler informative und gewinnbringende Veranstaltung wird. Mögen sowohl Podium wie Plenum hierzu beitragen. Mit einem Event-Gefühl möchte ich am Freitagabend jedenfalls nicht nach Hause gehen. Die nach der Wahl folgende Amtseinsetzung darf dann gerne, den Hermaringer Rahmenbedingungen gemäß, als „Eventle“ ausgerichtet werden.

Hans-Dieter Diebold, Hermaringen

Insgesamt fünf Namen werden bei der Hermaringer Bürgermeisterwahl am 1. Februar auf dem Wahlzettel stehen.

Das sind die fünf offiziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Hermaringen

Das Ende der Bewerbungsfrist ist erreicht: Hermaringen hat für die anstehende Bürgermeisterwahl fünf Kandidatinnen und Kandidaten. Kurz vor Schluss haben drei Bewerber ihre Kandidatur eingereicht, nun sind die Namen bekannt:
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Hermaringen
Drei neue Namen