Kinderwerk Lima

Warum sich Gäste aus Burundi auf dem Hof der Bihlmaiers über Bio-Landwirtschaft informierten

Ungewöhnliche Gäste hatte der Bolheimer Bio-Landwirt Rainer Bihlmaier am Donnerstag auf seinem Hof: Zwei Männer aus Burundi (Ostafrika) informierten sich darüber, wie in Deutschland Bio-Landwirtschaft und Direktvermarktung funktionieren.

Vom ostafrikanischen Burundi auf die raue Ostalb: Für Donatien Ndagijimana und Innocent Kwizera könnte der Kulturschock wohl kaum größer sein. Doch hinter dem Besuch der beiden Männer steckt ein guter Zweck: Seit Jahren sind die Bihlmaiers vom Bolheimer Ugenhof mit dem Kinderwerk Lima eng verbunden. Dieses wiederum hat mittlerweile nicht mehr nur Projekte in Peru, sondern auch in Paraguay und eben Burundi.

„Wir betreiben dort mittlerweile eine Schule mit rund 600 Kindern“, erklärt Ralf Walter vom Kinderwerk. Seit eineinhalb Wochen begleitet er Ndagijimana und Kwizera durch Süddeutschland, wo sie die unterschiedlichsten Betriebe und Schulen besuchen, in der Hoffnung, Impulse für die Arbeit zu Hause mitzunehmen.