Am Montagmorgen wurde die Feuerwehr Herbrechtingen gegen 11 Uhr zu einem Rettungseinsatz an einen Seitenarm der Brenz alarmiert. Eine Anruferin hatte der Leitstelle gemeldet, dass ihr Hund auf dem zugefrorenen Gewässer ins Eis eingebrochen sei. Das teilt der Kreisfeuerwehrverband mit.
Die genaue Einsatzstelle habe man zunächst nicht eindeutig lokalisieren können, da kein exakter Standort angegeben war. Nach Rücksprache mit der Leitstelle sowie der Hundebesitzerin sei es jedoch gelungen, die Einbruchsstelle zeitnah ausfindig zu machen. Im weiteren telefonischen Kontakt habe sich herausgestellt, dass die Frau bei einem eigenen Rettungsversuch ebenfalls in das Eis eingebrochen war. Daraufhin wurden zusätzliche Einsatzkräfte nachalarmiert.
Hundebesitzerin rettet sich selbst
"Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Herbrechtingen hatte sich die Hundebesitzerin selbstständig an das Ufer retten können", so ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands. "Die Einsatzkräfte leiteten derweil die Rettung des Hundes ein. Ein Trupp begab sich mit Neoprenanzügen auf das zugefrorene Gewässer und konnte das Tier nach kurzer Zeit aus dem eiskalten Wasser retten."
Die Hundebesitzerin wurde zur weiteren medizinischen Abklärung an den Rettungsdienst übergeben. "Der Hund wurde bis zum Eintreffen weiterer Betreuung durch die Polizei versorgt."
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang auf die große Gefahr zugefrorener Gewässer hin: "Eisflächen sind oft trügerisch und in den seltensten Fällen ausreichend tragfähig."

