Schwaben und Franken

Treffen mit Familie Feuerstein: Was die „Last Night“ der Opernfestspiele Heidenheim so besonders machte

Wilde Truppe für „Symphonic Grooves“: Die „Last Night“ der Opernfestspiele Heidenheim bot mit ihrer Mischung aus Jazz und Klassik, Schwaben und Franken ein außergewöhnliches Konzerterlebnis – inklusive Treffen mit Familie Feuerstein.

„Sie sind der Meinung, das war spitze“ – wie weiland Hans Rosenthal rief es Festspielintendant Marcus Bosch ins Publikum. So geschehen am Donnerstagabend bei der „Last Night“ der Opernfestspiele im Festspielhaus. Und wie einst der Showmaster hat offensichtlich auch Marcus Bosch ein untrügliches Gespür dafür, wann das Publikum exakt so empfindet, denn prompt ließen die Zuhörer ihrer Begeisterung durch Klatschen, Trampeln, Pfiffe, Rufen lautstark und unzweideutig freien Lauf.

Auslöser für diese Begeisterung war eine Mischung aus Schwaben und Franken: Die Stuttgarter Philharmoniker unter der Leitung von Marcus Bosch und das Thilo-Wolf-Quartett aus Franken schlugen, getreu dem Titel des Konzerts, „Symphonic Grooves“ an. Und das groovte mächtig. Ein Amerikaner war daran auch nicht ganz unschuldig: George Gershwin nämlich, dessen Kompositionen an diesem Abend auf furiose Weise auflebten.