Porträt-Theater

Wie die Verwandlungskünstlerin Eunike Engelkind in Heidenheim in ein spannendes Gespräch mit der Philosophin Hannah Arendt trat

Im Rudolf-Steiner-Haus in Heidenheim vermittelte die Schauspielerin Eunike Engelkind in einem fiktiven Gespräch zwischen einer jungen Klimaretterin und Hannah Arendt die Gedankenwelt der Philosophin.

Lis möchte etwas tun! Sie ist gegen Klimawandel, Nazis, Faschismus und will auf die Gefahren der Welt aufmerksam machen. Sie fühlt sich wie in einem Labyrinth gefangen. Die junge Frau mit Mütze betritt die Bühne im Rudolf-Steiner-Haus in Heidenheim fast schüchtern. „Ich will verstehen!“, sagt sie, und eines Tages entdeckt sie ein Bild von Hannah Arendt. Lis will die große Denkerin des 20. Jahrhunderts kennenlernen und beschließt, sie mit einem alten Wählscheibentelefon um Rat zu fragen.

Eunike Engelkind, hier in der Rolle der Philosophin Hannah Arendt. Foto: Engelkind