Welches Ziel die erste Heidenheimer Friedhofssoirée verfolgt
Der Heidenheimer Waldfriedhof steht vor einer Premiere. Am Freitag, 18. September, ist er von 15 bis 19 Uhr Schauplatz der ersten Friedhofssoirée in der Stadt. Organisiert vom Hospiz Barbara, gestaltet von zahlreichen Firmen, Organisationen und Ehrenamtlichen, gefördert von der Hanns-Voith-Stiftung, soll die Veranstaltung zeigen, dass dieser Ort der Trauer auch einer der Hoffnung und des Lebens ist.
Viele Menschen betreten Friedhöfe nur, sofern sie müssen. Wenn der Abschied von einer Person ihnen keine andere Wahl lässt. Diese Feststellung gilt jedenfalls für unsere Breiten. Wer hingegen zum Beispiel nach Südtirol blickt, nimmt ein deutlich unverkrampfteres Verhältnis zu Friedhöfen wahr. Menschen gehen gezielt dort spazieren, lassen sich zum Plausch auf Bänken nieder, lauschen dem Gesang der Vögel und erfreuen sich an den Blumen.
