Zwischen Rezept und Rausch
Warum junge Menschen die Gefahr von Opioid-Tabletten falsch einschätzen
Die Suchtberater des Diakonischen Werks in Heidenheim beobachten, dass die Hemmschwelle sinkt, wenn eine Droge eigentlich als Medikament verwendet wird. Warum das so ist und wie legale Arzneimittel missbraucht werden:
Verschreibungspflichtige Medikamente statt klassischer Drogen: Hat dieser gefährliche Trend auch den Landkreis Heidenheim schon erreicht? Diese Frage will die Heidenheimer Zeitung in einer gemeinsamen Recherche mit dem „Spiegel“-Magazin und dem Recherchezentrum Correctiv beantworten. Wir haben dazu eine Online-Umfrage gestartet und sprechen mit Menschen, die von diesem Phänomen beruflich oder persönlich betroffen sind. Für Menschen mit Suchtproblemen gibt es im Landkreis Heidenheim nur eine Beratungsstelle. Diese ist bei der Diakonie Heidenheim angesiedelt. Sechs Suchtberaterinnen und -berater sind mit Menschen in Kontakt, die von einer oder mehreren Substanzen abhängig sind.
