Schädling auf dem Waldfriedhof

Warum in Heidenheim Eichenprozessionsspinner ein Problem darstellen und bekämpft werden

Der Eichenprozessionsspinner kann für Menschen gefährlich werden. Wo er derzeit in Heidenheim präsent ist, und was gegen ihn unternommen wird.

Er ist klein, wirkt eher unscheinbar, tritt in Massen auf, und der Kontakt mit ihm ist äußerst unangenehm und gesundheitsschädlich: der Eichenprozessionsspinner. Schon seit Jahren treiben die Raupen in allen Kommunen des Landkreises ihr Unwesen, und aktuell sind sie jahreszeitlich bedingt wieder besonders präsent. Weil der Kontakt mit ihnen und ihren feinen Härchen starke allergische Reaktionen beim Menschen aber auch bei Tieren auslösen kann, finden sich an vielen Stellen, an denen es Populationen gibt, Warnhinweise.

So ganz aktuell auch auf dem Heidenheimer Waldfriedhof. „Eichenprozessionsspinner Vorsicht und Abstand halten“ steht auf den Schildern, die sich an zahlreichen Eichen finden, die zudem noch mit Trassierband umwickelt sind. Wie der städtische Pressesprecher Ingmar Volkmann bestätigt, sind aktuell im Stadtgebiet zahlreiche Bäume betroffen, wobei es sich ausschließlich um Eichen handelt. Die befinden sich auf den Reutenen im Bereich des SVM-Heims und des Skaterparks, und auf dem Waldfriedhof. Allein hier sind es mehr als 50 Bäume. Ein weiterer Baum steht im Bereich der Hem-Tankstelle in Mergelstetten. Auf dem Waldfriedhof wird bereits seit Mitte Juni vor dem Prozessionsspinner gewarnt.