Wenig Belebung am Arbeitsmarkt

Warum sich in Ostwürttemberg die Zahl der Arbeitslosen im September 2026 kaum verändert hat

Ende September ist die Zahl der Arbeitslosen in Heidenheim nur um zwei gesunken. Das sind die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktes.

Die Flaute auf dem Arbeitsmarkt in der Region hält weiter an, von frischem Wind noch keine Spur. Zwar hat sich die Arbeitslosigkeit in Ostwürttemberg im September saisonbedingt reduziert, jedoch nur gering. Gegenüber August sank die Zahl der Arbeitslosen lediglich um 180 auf 11.970 Personen, im Landkreis Heidenheim waren nur zwei Personen weniger arbeitslos gemeldet. „Die kurzfristige Tendenz am Arbeitsmarkt stimmt. Die Zahlen gehen in die richtige Richtung“, so Stefan Schubert, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit Aalen. Der wirtschaftliche Rahmen sei weiterhin herausfordernd, ein konjunktureller Aufschwung noch nicht in Sicht. „Unternehmen und Betriebe sind dabei unterschiedlich stark betroffen. Einerseits wird Personal abgebaut, andererseits wird händeringend nach passenden Fach- und Arbeitskräften gesucht“, so Schubert. „In den Zahlen zeigt sich diese uneinheitliche Entwicklung darin, dass der saisonal übliche Rückgang der Arbeitslosigkeit vergleichsweise schwach ausgeprägt ist.“

Ende September waren im Bezirk der Agentur für Arbeit, zu dem der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim zählen, insgesamt 11.970 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 180 weniger als Ende August und 483 mehr als im September vergangenen Jahres. Die meisten Arbeitslosen waren mit 4193 (August: 4195) einmal mehr in Heidenheim gemeldet. In Schwäbisch Gmünd waren es 3755 (3950), in Aalen 2700 (2700), in Ellwangen 670 (663) und in Bopfingen 378 (378). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die seit mehr als einem Jahr ohne Beschäftigung sind, lag im Agenturbezirk bei 3698 (3694).