Konjunkturbericht der Handwerkskammer

Warum die Stimmung im Handwerk im Landkreis Heidenheim immer schlechter wird

Im Handwerk im Landkreis Heidenheim kippt die Stimmung: Laut Handwerkskammer Ulm drücken Kostendruck und Auftragsrückgänge die Betriebe. Viele erwarten keine Besserung – im Gegenteil.

Die Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm hat sich bei einer Tagung in Schwäbisch Gmünd mit der Konjunkturlage im regionalen Handwerk beschäftigt. Thema im Gremium war auch der steigende Kostendruck auf die Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee. Katja Maier, Präsidentin der Handwerkskammer Ulm, wies in diesem Zuge darauf hin, dass es jetzt entscheidend sei, alles für ein Wiederanspringen des Wirtschaftsmotors zu tun.

Die Handwerkskonjunktur in der Region hat zur Jahresmitte einer Pressemitteilung der Handwerkskammer zufolge keine nennenswerte Verbesserung erlebt und gerät zunehmend unter Druck – das zeigten auch die aktuellen Daten der regelmäßigen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Ulm. Demnach bewerten rund 44 Prozent der Handwerksbetriebe im Kammergebiet die Lage im zweiten Quartal 2026 als gut, während 23 Prozent der Befragten von einem schlechten Geschäftsverlauf berichten.