Es ist ein wunderbarer Platz, den man viel öfter nutzen sollte: Auf dem Schlossberg wurde am Sonntagvormittag getafelt. Die Opernfestspiele hatten am Premierenwochenende zusammen mit dem Naturtheater und der Heidenheimer Zeitung zur Schlossbergtafel geladen. Die Gäste brachten ihr Picknick mit und platzierten sich unter den Bäumen am Hang.
Arien und Vorstadtkrokodile
Es wäre kein Opernpicknick, wenn nicht auch Musik dabei wäre: Arien von Solisten der Festspiele, eine Szene aus dem Kinderstück „Die Vorstadtkrokodile“ des Naturtheaters und erstmals auch ein Auftritt des Neuen Kammerchors vom Heidenheimer Schiller-Gymnasium unter Leitung von Thomas Kammel sorgten für Unterhaltung und die kulturelle Note des Vormittags.
Marcus Bosch, musikalischer Leiter der Opernfestspiele, wählte zusammen mit Silja Kummer, Redaktionsleiterin der HZ, die schönsten Picknicks aus. Einen Preis gab es für ein lateinamerikanisch geprägtes Fünf-Nationen-Treffen. Die Freunde aus Kolumbien, Ecuador, Mexiko, Peru und Deutschland hatten Spezialitäten ihrer Küchen zusammengetragen und wurden mit Karten fürs Naturtheater belohnt.

Eine Freizeitsportgruppe aus seinem früheren Wohnort Großbottwar hatte der Heidenheimer Thomas Müller zusammen mit seiner Ehefrau eingeladen. Die Picknickfreunde aus der Nähe von Ludwigsburg müssen im kommenden Jahr wieder nach Heidenheim kommen: Sie haben Karten für die nächste Opernsaison gewonnen.
Ebenfalls prämiert wurde die Tafel rund um Dieter und Ulrike aus Bolheim. Die Ehefrau hatte die Veranstaltung, die unter dem Motto „table blanche“ (weiße Tafel) stand, dazu genutzt, ihr festliches Brautkleid zu tragen. Dafür gab es einen Einkaufsgutschein fürs Heidenheimer Pressehaus. Einen besonderen Beitrag leistete wie jedes Jahr der frühere Stadtrat Uli Grath, der alle künstlerischen Akteure mit Backwaren und Getränken versorgte.
