Leitartikel Klartext

Warum die Heidenheimer Opernfestspiele Förderung verdient haben

Auch wenn nicht alle Menschen Fans von klassischer Musik sind: Die Heidenheimer Opernfestpiele haben ihre Förderung verdient, meint HZ-Redaktionsleiterin Silja Kummer.

Mit der Last Night (und der zweiten Aufführung, der Last Last Night – also quasi der allerletzten Nacht) gehen an diesem Wochenende die Heidenheimer Opernfestspiele der Saison 2026 zu Ende. Mit dem Titel „Machtmenschen“ war das Programm überschrieben, aber dieses Schlagwort erfasste längst nicht alles, was rund um die beiden Opern „Otello“ und „Macbeth“ (zweimal Verdi, zweimal Shakespeare) geboten war: Es gab außerdem eine Kinderoper mit Frau Holle, brillante Konzerte mit der finnischen Sopranistin Tuuli Takala und dem Percussionisten Alexej Gerassimez, Musik in der Pauluskirche, in der Königsbronner Hammerschmiede und auf Schloss Duttenstein. Die Schlossbergtafel und die Jazzfrühstücke lockten aufs Gelände rund ums Schloss und boten auch für die Menschen Unterhaltung, die mit Opernmusik nichts anfangen können.