Welche Vorschläge der frühere Heidenheimer Grünen-Stadtrat Claus Behrendt für mehr Sicherheit im Radverkehr hat
Popstars fahren gerne in luxuriösen Stretchlimousinen vor. Oder sie schweben mit dem Privatjet ein. Nicht so David Byrne. Der mittlerweile 74-jährige Mitbegründer der „Talking Heads“ transportiert neben Gitarre und legeren Anzügen meist auch ein faltbares Fahrrad im Koffer. Mit ihm ist er dann völlig unprätentiös an den Orten seines künstlerischen Wirkens unterwegs. Berlin, Istanbul, Buenos Aires, Manila, Sydney, London, San Francisco – viele Metropolen hat er im Laufe der Jahre in die Pedale tretend buchstäblich erfahren. Nachzulesen in seinem 2009 erschienenen Buch Bicycle Diaries.
Ein Kapitel ist New York gewidmet. Wer schon einmal in der Millionenstadt an der Ostküste der USA unterwegs war, kann nachvollziehen, weshalb sich erst seit einigen Jahren mehr und mehr Menschen mit dem Rad in diesen Moloch aus schier endlosen Autoschlangen, rund um die Uhr anhaltendem Dauerhupen und das Sonnenlicht aussperrenden Häuserschluchten wagen: Fanden sich Radfahrer vor nicht allzu langer Zeit noch in einem Kampf um einige Quadratmeter unverstellten Asphalts wieder, in dem das Recht des Stärkeren galt, sind ihnen nun komplette, meist grün markierte Straßenabschnitte vorbehalten.
