Am Anfang war da Trotz. Wunsch und Wille, es anders zu machen. Ja, die Gründung des Sasse-Theaters ist eng, wenn nicht sogar untrennbar mit dem Bruch mit dem Naturtheater verbunden. Heute, 50 Jahre später, ist von diesem Trotz praktisch nichts mehr zu spüren. Was geblieben ist, ist die Sasse. Die feiert heuer nicht nur ihr 50-jähriges Bestehen, sondern auch ihren Aufstieg zum respektablen Amateurtheater. Christina Kling ist ein Jahr nach der Sasse-Gründung zum Theater gestoßen, heute ist sie Ehrenvorsitzende. Im Interview sprechen sie und der Vereinsvorsitzende, Benjamin Hessenauer, über bescheidene Anfänge, Mundart-Verluste und Theaterfamilien.
Frau Kling, als die Sasse 1976 gegründet wurde, wussten Sie damals schon, dass das Theater eines Tages sein 50-jähriges Bestehen feiern würde?
