Sommermacher (2)

Unterwegs für Gestrandete: Ein Tag mit dem ADAC-Pannenhelfer

Pannen kennen keine Uhrzeit und keine Ferien. Lorenz Eisenhauer aus Syrgenstein ist als ADAC-Pannenhelfer täglich unterwegs, um gestrandeten Autofahrern schnell wieder auf die Sprünge zu helfen.

„Auf einen schlepperfreien Tag.“ Mit diesem Wunsch startet Lorenz Eisenhauer in seinen Arbeitstag. Für Außenstehende klingt das vielleicht ungewöhnlich. Für den 33-jährigen ADAC-Pannenhelfer bedeutet es jedoch das größte Kompliment für seine Arbeit, möglichst viele liegengebliebene Fahrzeuge wieder flottzubekommen, damit sie es zumindest aus eigener Kraft bis zur nächsten Werkstatt schaffen – ganz ohne Abschleppwagen.

Es ist kurz nach halb neun. Der erste Auftrag des Tages erscheint auf dem Bildschirm im gelben Pannenhilfsfahrzeug: „SNA“ – springt nicht an. Was hinter dieser nüchternen Abkürzung steckt, kann alles bedeuten – von einer leeren Batterie bis zum kapitalen Motorschaden. „Ich weiß nie, was mich erwartet“, sagt Eisenhauer und macht sich auf den Weg.