„Auf einen schlepperfreien Tag.“ Mit diesem Wunsch startet Lorenz Eisenhauer in seinen Arbeitstag. Für Außenstehende klingt das vielleicht ungewöhnlich. Für den 33-jährigen ADAC-Pannenhelfer bedeutet es jedoch das größte Kompliment für seine Arbeit, möglichst viele liegengebliebene Fahrzeuge wieder flottzubekommen, damit sie es zumindest aus eigener Kraft bis zur nächsten Werkstatt schaffen – ganz ohne Abschleppwagen.
Es ist kurz nach halb neun. Der erste Auftrag des Tages erscheint auf dem Bildschirm im gelben Pannenhilfsfahrzeug: „SNA“ – springt nicht an. Was hinter dieser nüchternen Abkürzung steckt, kann alles bedeuten – von einer leeren Batterie bis zum kapitalen Motorschaden. „Ich weiß nie, was mich erwartet“, sagt Eisenhauer und macht sich auf den Weg.
