Internationales Straßenfest

Tropisch: So feierten die Heidenheimer das Wochenende in der Innenstadt

Die große Hitze hielt die Besucherinnen und Besucher des internationalen Straßenfestes in der Heidenheimer Innenstadt nicht von der großen Party ab. So richtig los ging es aber ein bisschen später als sonst.

Wenn das Thermometer um kurz vor Mitternacht noch nicht weit unter die 30-Grad-Celsius-Marke gefallen ist, dann kann man wahrscheinlich von tropischen Bedingungen sprechen. Sicher aber von südländischen. Und von Menschen in solchen Gefilden schienen sich die Besucherinnen und Besucher des Stadtfestes etwas abgeschaut zu haben: später anfangen und dann richtig feiern. Die Schwaben als Südländer sozusagen – und damit wäre dem Titel „internationales Straßenfest“ auch schon Genüge getan.

So war es am Freitag, und so war es auch am Samstag: Der Ansturm auf die Partymeilen Grabenstraße, Fußgängerzone und Hintere Gasse verschob sich etwas auf der Zeitachse, ansonsten aber hielt sich das Feier-Volk kaum zurück, auch kurz vor dem jeweiligen Ende war an manchen Stellen kaum ein Durchkommen.

Internationales Straßenfest Heidenheim 2026. Fotos: Rudi Penk

Internationales Straßenfest 2026 am Freitagabend in Heidenheim

Zahlreiche Menschen feierten am Freitagabend in der Heidenheimer Innenstadt auf dem Internationalen Straßenfest. Hier gibt’s einige Bilder.
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„Natürlich war das kein Besucherrekord. Von der 20.000er-Marke waren wir schon ein Stück weg, aber es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen trotz der hohen Temperaturen unterwegs waren und eine gute Zeit in Heidenheims Innenstadt hatten. Die Leute unterschiedlicher Generationen waren entschlossen, sich zu amüsieren“, so der städtische Kulturamtsleiter Matthias Jochner.

Super Stimmung trotz Rekord-Temperaturen beim internationalen Stadtfest in Heidenheim. Foto: Holger Bewersdorf

Internationales Straßenfest 2026 am Samstag in Heidenheim

Auch am Samstag wurde auf dem Internationalen Straßenfest in Heidenheim gefeiert. Hier gibt es die Bilder:
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Das Programm sei ohne Ausfall vonstatten gegangen und selbst am Samstagnachmittag seien immer wieder Besucherinnen und Besucher bei den Auftritten am Jaekle-Platz gewesen. „Man muss da vor allen Gruppen und Standbetreibern den Hut ziehen. Die Temperaturen waren schon eine Herausforderung – auch für die Organisatoren“, so der Leiter des Fachbereichs Kultur im Heidenheimer Rathaus.

Das Programm war auch in diesem Jahr vielseitig und international. Foto: Holger Bewersdorf

Die Stadt hatte sich einiges einfallen lassen, um für Abkühlung zu sorgen: Auf dem Jeakle-Platz war ein Gratis-Wasserspender aufgebaut. 6000 Becher seien ausgegeben worden und obendrein habe es Lob für die Aktion gegeben. Gern genutzt wurde auch ein an der Christianstraße aufgebauter Sprühnebel. Darüber hinaus wurden bei der Spielstraße Rasensprenger und Planschbecken aufgestellt.

Fand großen Anklang: der Sprühnebel. Foto: Holger Bewersdorf

Die Kombination von tropischen Temperaturen mit Hochprozentigem habe, so Jochner, nicht zu vermehrten nennenswerten Einsätzen seitens der Polizei geführt. Die Sanitäts- und Rettungskräfte seien, so der Kulturamtsleiter, mit verstärkten Kräften vor Ort gewesen. Auch ihre Einsätze – meist wegen Kreislaufproblemen – hätten sich im Rahmen gehalten.

Fazit: Heidenheims Innenstadt taugt auch bei Hitze als Party-Location. Fortsetzung folgt am letzten Wochenende des Juni 2027.

Trotz Hitze: An manchen Stellen gab es am Wochenende kaum ein Durchkommen. Foto: Rudi Penk

Partnerstädte waren mit eingebunden

Traditionell waren auch Vertreter der Heidenheimer Partnerstädte in das Straßenfest eingebunden. Am Freitag und Samstag gab es offizielle Treffen der Delegationen. Zudem waren Musikgruppen – etwa aus Sisak oder Clichy – mit Auftritten dabei.

Erstmals gab es beim Straßenfest einen Fassanstich, den Heidenheims neuer Bürgermeister Johannes Krombach-Champiomont zusammen mit Königsbräu-Chefin Christiane Majer-Allgeier vornahm.