Auf den letzten Metern war es ein ganz schön enges Rennen: Die überwiegende Zeit war der Weihnachtsbaum „Optimus Baumus“ von Harald und Susanne Peichl aus Heidenheim beim HZ-Christbaumloben der Spitzenreiter, gefolgt von dem der Palliativstation des Heidenheimer Klinikums. Doch dann nahm das Rennen eine Wendung und kurz vor Wettbewerbsende sah es danach aus, als gewinne keiner der beiden Bäume, sondern einer aus Hermaringen.

„Wir hatten für eine kurze Zeit aufgehört, Werbung zu machen“, sagt Susanne Peichl. „Als wir aber gesehen hatten, dass ein weiterer Baum mit an die Spitze gekommen ist, haben wir noch einmal losgelegt“, ergänzt ihr Mann.
Internationale Stimmen
Dadurch wurden nicht nur Stimmen, sondern auch Kontakte zu alten Bekannten an Land gezogen. „Wir haben auf Instagram und WhatsApp Storys gemacht. Einige Bekannte von früher haben sich gemeldet, um mitzumachen“, so der 55-Jährige. So hat „Optimus Baumus“, dessen Name übrigens eine Idee des 23-jährigen Sohnes war, Stimmen aus der ganzen Welt bekommen: „Unsere Nichte aus Wien, aber auch Freunde aus Florida, Tschechien oder Israel haben ihren Teil dazu beigetragen“, erzählt Susanne Peichl.
Somit sind die Heidenheimer als Sieger aus dem HZ-Christbaumloben 2025 hervorgegangen und erhalten das Trivial Pursuit – Heidenheim Edition als Preis. Auf Anregung des Ehepaars Peichl hat sich die HZ dazu entschlossen, der Palliativstation, die mit ihrem Baum auf dem dritten Platz landete, auch ein Spiel für ihre Patientinnen und Patienten zu spenden.

