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Manu Ittner macht im Heidenheimer Kunstmuseum aus Kunstbetrachtung befreiende Wortkunst

Im Heidenheimer Kunstmuseum führt Manu Ittner Kunstbetrachtung in Wortkunst über. Warum das Loslassen beim Schreiben für viele zur befreienden Hürde wird:

Schauen, sprechen, schreiben: Seit drei Jahren gibt Manu Ittner Wortkunst-Kurse im Heidenheimer Kunstmuseum. Dort ausgestellte Werke bilden den Ausgangspunkt für anregende Gespräche in der Gruppe und gemeinsame Kunstbetrachtungen. Das Spezielle aber ist, dass Ittner abschließend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dahin führt, ausgehend vom Gehörten und Gesehenen, eigene Texte zu verfassen – ganz nach deren persönlicher Art und Einfühlung. Diese sollen aber nicht die Gestalt einer klassischen Bildbeschreibung annehmen, sondern aus einer emotionalen Reaktion auf das Wahrgenommene wachsen. Völlig frei in der literarischen Form kann so aus Worten Wortkunst werden. Die Texte, die dabei entstehen, sind so individuell wie die Menschen, die kommen. „Schreibe, wie du sprichst, und du schreibst gut“, ist Ittners Motto.

Ittner studierte Germanistik, Philosophie und Pädagogik und ist seit 17 Jahren Lehrerin am Max-Planck-Gymnasium für die Fächer Deutsch und Ethik. Außerdem verfasst sie selbst Texte als Singer-Songwriterin.