Nach 69 Jahren

"Nordsee"-Filiale in Heidenheim geschlossen: Das sind die Gründe

Die Fisch- und Imbisskette "Nordsee" aus Bremerhaven hat am Wochenende ihre Filiale in der Heidenheimer Hauptstraße geschlossen. Wie das Unternehmen diesen Schritt begründet:

Die Fische sind aus der Auslage verschwunden, die Warmtheke ist zu: Die Kette „Nordsee“ hat ihre Filiale in der Heidenheimer Hauptstraße geschlossen. 69 Jahre lang war der Fischhändler in Heidenheim ansässig, am 1. Januar 1955 war die Filiale eröffnet worden. Als Grund für die Schließung nennt die Pressestelle des Unternehmens den auslaufenden Mietvertrag vor Ort, es seien drei Mitarbeitende betroffen.

Schließungen in weiteren Städten

Insgesamt, so die aktuelle Auskunft, habe das Unternehmen 314 Standorte, auf der Homepage der „Nordsee“ werden noch 366 genannt. In den zurückliegenden Monaten berichteten Medien immer wieder von der Schließung von Filialen. So gibt es seit Februar 2023 keine „Nordsee“-Filiale mehr in Weiden, im Oktober schloss die Niederlassung in Singen, im Dezember verließ die „Nordsee“ Trier und Aachen, zuletzt schloss im Februar die „Nordsee“-Filiale in Bielefeld, in Halle ist die Schließung für Ende März angekündigt.

Möglicherweise hat dies mit der Ausweitung des Franchise-Systems zu tun, die das Unternehmen laut eigener Homepage anstrebt: Die Filiale in Heidenheim wurde von der Firma selbst betrieben. Das Unternehmen sei „immer auf der Suche nach geeigneten Standorten für neue Filialen und nach Franchise-Partnern, mit denen das Unternehmen seinen Weg gemeinsam gehen und sich weiterentwickelt kann“, so die Pressestelle.

Jetzt neu: Die HZ auf WhatsApp - hier klicken und aktuelle News aufs Handy bekommen.

undefinedundefined