Christentum

Johannesgemeindehaus in Heidenheim: Warum heute rumänisch-orthodoxe statt evangelische Gottesdienste gefeiert werden

Seit April 2026 hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde eine neue Heimat im Johannesgemeindehaus auf dem Zanger Berg in Heidenheim. Das Gebäude ist nach wie vor Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde.

Das Christentum wird auch in Heidenheim vielfältiger. Durch den Zuzug von Menschen aus Osteuropa, wo die Orthodoxie tief verwurzelt ist, gewinnen die Ostkirchen zunehmend an Sichtbarkeit. Neue Gemeinden entstehen und benötigen geeignete Räume für ihre Gottesdienste. Zugleich entwickeln die evangelische und die katholische Kirche angesichts sinkender Mitgliederzahlen neue Nutzungskonzepte für ihre Gebäude.

Ein Beispiel dafür ist das Johannesgemeindehaus auf dem Zanger Berg. Seit Ostern 2026 feiert dort die rumänisch-orthodoxe Gemeinde ihre Gottesdienste. Damit ist neues kirchliches Leben in das Gebäude eingezogen, das weiterhin der evangelischen Kirchengemeinde gehört. So erfährt auch die Ökumene in Heidenheim eine Erweiterung hin zu den Ostkirchen.