Landgericht Ellwangen

In einer Heidenheimer Wohnung: Frau mit dem Messer verletzt und zum Sex gezwungen

Am Landgericht Ellwangen begann am Donnerstag ein Verfahren, in dessen Mittelpunkt ein 21-jähriger Mann steht. Er soll eine Sexarbeiterin verletzt und unter Gewaltandrohung zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Weil er unter einer schweren psychischen Störung leidet, soll er in der forensischen Psychiatrie untergebracht werden.

Vier Stunden lang hat ein 21-jähriger Mann im Januar eine 30-jährige Frau in einer Wohnung in Heidenheim festgehalten, ihr Verletzungen zugefügt und sie immer wieder zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Beim Prozess, der am Donnerstag vor dem Landgericht Ellwangen begann, geht es aber nicht um eine strafrechtliche Verurteilung des Angeklagten, sondern um die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Die 1. Große Strafkammer unter Vorsitz von Richter Bernhard Fritsch geht davon aus, dass der Mann, der an einer paranoiden Schizophrenie leidet, die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen hat.

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