Beeinträchtigung möglich wegen Reparatur

Weiter Verspätungen: Hitzeschäden vom Sommer bremsen Züge auf der Brenzbahn aus

Die Brenzbahn ist wieder durchgehend befahrbar, doch die Verspätungen halten an. Dieses Mal liegt es nicht an der neuen Brücke in Heidenheim. Die Sommerhitze hat die Strecke nach Angaben der Deutschen Bahn weiter südlich beschädigt.

Seit Montag ist die Brenzbahn wieder durchgehend befahrbar. Doch pünktlich läuft der Verkehr deshalb noch lange nicht. Bereits am ersten Tag nach der Wiederaufnahme kam es zu Verspätungen, auch am Dienstag mussten Fahrgäste teilweise mehr Zeit einplanen. Der Grund liegt nicht an der neuen Bahnbrücke in Heidenheim, sondern weiter südlich: Die Sommerhitze hat nach Angaben der Deutschen Bahn die Strecke beschädigt.

Betroffen sei der Bereich zwischen Thalfingen und Unterelchingen. Dort seien an verschiedenen Stellen Schäden durch die hohen Temperaturen entstanden. Deshalb dürfen die Züge in den betroffenen Abschnitten vorübergehend nur langsamer fahren. Die Bahn informierte über Verspätungen von fünf bis zehn Minuten auf den Linien RE50, RS51 und RS5.

„Hohe Temperaturen können insbesondere Schienen und Gleisbett mitunter zu schaffen machen, da sich Stahl bei extremen Temperaturen dehnt“, erklärt eine Bahnsprecherin. Die DB InfraGO arbeite daran, die Schäden zu beseitigen. Dafür würden allerdings unter anderem Großmaschinen benötigt, die nur begrenzt zur Verfügung stünden.

Nach den aktuellen Fahrgastinformationen sollen die Beeinträchtigungen voraussichtlich mindestens bis Freitag, 25. September, dauern. Ob die Reparaturen bis dahin tatsächlich abgeschlossen werden können, ließ die Bahn auf Nachfrage unserer Zeitung offen.