Abschiedsinterview

Heidenheims Dekan Gerd Häußler: „Der Glaube braucht auch Zweifel“

Der Heidenheimer Dekan Gerd Häußler verabschiedet sich in den Ruhestand. Im Interview spricht er über die Zukunft der Volkskirche, persönliche Zweifel und die Bedeutung des Glaubens, seine Heimat Sontheim und warum er Ende Juli gerne die Pflicht abgibt – aber nicht die Kür.

Der Blick aus dem Fenster fällt direkt auf die Pauluskirche gegenüber. Hier, im Haus der Evangelischen Kirche, im Paulusgemeindehaus, befindet sich im zweiten Stock das Dekanatamt, der Arbeitsplatz von Gerd Häußler in den vergangenen fünfeinhalb Jahren. In der Mitte des Raums steht ein schlichter Besprechungstisch mit Stühlen. An der Wand befindet sich ein Pult. Auf diesem liegt eine aufgeschlagene Bibel, in der Häußler an diesem Tag schon gelesen hat.

Dekan Gerd Häußler in seinem Büro im Dekanatamt mit Kreuz und Bibel im Hintergrund. Rudi Penk