Es muss nicht immer Blaulicht sein: Was bei unseren Lesern überraschend gut ankam
Was interessiert den Leser und die Leserin? Das ist eine Frage, die Journalisten schon immer beschäftigt. Früher war es sehr aufwendig bis unmöglich, eine Antwort darauf zu finden. Als es nur die gedruckte Zeitung gab, konnte man höchstens in einer Befragung der Leserschaft herausfinden, was diese interessiert. Und bei Befragungen, das wissen wir alle, gibt es eben auch sozial erwünschte Antworten und solche, die dem eigenen Selbstbild dienen. Wer gibt schon gerne zu, dass er am liebsten die Klatschspalte und alles über Verbrechen liest?
Seit die Artikel auch online erscheinen, hat sich das geändert: Man kann ungefiltert nachvollziehen, wie oft ein Artikel geklickt wird. Nun sind Klicks nicht alles und wir richten unsere Arbeit nicht ausschließlich daran aus – sonst gäbe es wirklich nur noch Gossip und Crime in der Zeitung, wie man in der Online-Sprache sagen würde.
