Leitartikel Klartext
Damit die freie Demokratie bleibt
Eine neue Regionalgruppe des Vereins „Gegen Vergessen, für Demokratie“ setzt sich für eine demokratische Gesellschaft und gegen Extremismus ein. Das Engagement kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, meint HZ-Redaktionsleiterin Silja Kummer.
Seit Kurzem gibt es in Heidenheim eine Regionalgruppe des Vereins „Gegen Vergessen, für Demokratie“ – und das ist gut so. Der Verein, der 1993 in Berlin gegründet wurde, setzt sich für eine demokratische Gesellschaft und gegen Extremismus ein. Grundgedanke war es, aus dem Nationalsozialismus, aber auch aus der SED-Diktatur in der DDR Lehren zu ziehen.
Die Vergangenheit nicht vergessen, um es in der Zukunft besser zu machen – das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Dass nun bei der ersten Veranstaltung der Regionalgruppe über die Möglichkeit eines AfD-Verbots diskutiert wurde, ist kein Zufall. Das Erstarken der extremen Rechten in Deutschland sollte allen Demokraten Sorge bereiten und sie im besten Fall einigen.
