Start mit Verspätungen: Brenzbahn fährt seit Montag wieder durchgängig – über die neue Brücke
Zum ersten Mal rollen regulär Züge über die neue Eisenbahnbrücke in Heidenheim. Nach mehreren Wochen mit Ersatzverkehr ist die Brenzbahn seit Montag wieder durchgehend befahrbar. Ganz reibungslos verlief der Start allerdings nicht: Züge hatten teilweise Verspätungen von einer Viertelstunde bis zu einer halben Stunde.
Eigentlich hätte die Premiere auf der neuen Brücke bereits eine Woche zuvor stattfinden sollen. Für Sonntag, 13. September, hatte die Bahn die Wiederaufnahme des Zugverkehrs angekündigt. Doch daraus wurde nichts. Zwar war der Neubau der Brücke nach Angaben der Deutschen Bahn planmäßig abgeschlossen worden, mehrere für den Zugverkehr notwendige Anlagen waren jedoch noch nicht fertig.
Betroffen waren unter anderem eine wichtige Weichenverbindung im Einfahrtsbereich des Heidenheimer Bahnhofs, die dazugehörige Signalanlage sowie Technik für Bahnübergänge. Deshalb konnten zwischenzeitlich auch zwischen Königsbronn und Giengen keine Züge fahren. Reisende mussten auf Busse umsteigen.
Bauarbeiten gehen im Umfeld weiter
Mit der Wiederaufnahme des durchgehenden Zugverkehrs ist nun ein wichtiger Abschnitt einer Baustelle geschafft, die Heidenheim über Monate geprägt hat. Die neue Eisenbahnbrücke unweit des Bahnhofs ist in Betrieb, aber ganz abgeschlossen sind die Arbeiten an dieser Stelle damit allerdings noch nicht.
Unter der Brücke wird die Piltz’sche Unterführung von Bahn und Stadt barrierefrei ausgebaut. Fußgänger und Radfahrer müssen deshalb weiterhin Umwege in Kauf nehmen. Nach bisheriger Planung sollen diese Arbeiten im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
