Wann man im Giengener Steiff-Museum Kunst- und Wertgegenstände schätzen lassen kann
Das geerbte Gemälde? Möglicherweise ganz schön wertvoll. Die Uhr des Urgroßvaters? Könnte eine spannende Geschichte erzählen. Der Schmuck auf dem Dachboden? Vielleicht nicht nur schön, sondern sogar ein unerkannter Schatz. Um Fragen und Antworten wie diese geht es in der Kunstsprechstunde des Mannheimer Auktionshauses. Besucherinnen und Besucher können dabei Gemälde, Skulpturen, Schmuck, Edelsteine, Armband- und Taschenuhren sowie Münzen mitbringen und von einem Expertenteam schätzen lassen. Mit der Sprechstunde macht das Aktionshaus am Samstag, 19. September, Halt im Giengener Steiff-Museum. Mit von der Partie ist außerdem Miles Davis. Doch dazu später mehr.
Seit nunmehr zwölf Jahren bringt Initiator Charles Bamberger dieses Format in deutsche Städte. Das Konzept zeichne sich durch Beständigkeit aus. „Es wird immer geerbt“, sagt Bamberger lapidar. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass durch vermehrte Todesfälle mehr Besitztümer in die Hände nachfolgender Generationen gelangt seien. Und oftmals würden sich diese von Erbstücken trennen wollen – oder müssen. Aus finanziellen Gründen beispielsweise.
