Wenige Monate nach dem Ende der Bauarbeiten an der A7 im Bereich Giengen waren zuletzt erneut Fachleute an der Brenztalbrücke zugange. Dabei kam es allerdings nur zu geringfügigen Beeinträchtigungen des Verkehrs.
Wie die Pressestelle der Autobahn GmbH mitteilt, werden an der Brenztalbrücke Mängel beseitigt und Restarbeiten ausgeführt. Es handle sich dabei vor allem um Betoninstandsetzungsarbeiten, teilweise auch an der Unterseite der Brücke. Deswegen wurde dabei zeitweise ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät eingesetzt.
Dabei handelt es sich um Spezialfahrzeuge, die auf der Fahrbahn parken und einen hydraulischen Arm mit einer Arbeitsbühne unter den Brückenkörper absenken können. Besondere technische Herausforderungen bestehen dabei laut Autobahngesellschaft jedoch nicht.
Jahrelange Bauarbeiten
Seitens des Auftraggebers rechnet man mit einem Abschluss aller Arbeiten bis Ende September. Über die Baukosten könnten aktuell noch keine Angaben gemacht werden.
Zuletzt wurde an der Brenztalbrücke und an der wenige Kilometer weiter nördlich gelegenen Taubentalbrücke bis in den Herbst 2025 gearbeitet. Diese Arbeiten hatten 2022 begonnen. Unter anderem mussten die Brückenränder neu hergestellt werden, die Fahrbahnen wurden saniert. Die Gesamtkosten lagen im unteren zweistelligen Millionenbereich.
In den Jahren davor wurde ein kilometerlanger Abschnitt der A7-Fahrbahn erneuert: Ab Frühjahr 2019 wurden zunächst in zwei Abschnitten die Fahrbahnen zwischen Hungerbrunnentalbrücke und Hürbetalbrücke neu hergestellt. Im Anschluss folgte der Abschnitt zwischen Brenztalbrücke und Hürbetalbrücke.
