In Giengens südlicher Nachbargemeinde Hermaringen gab es zuletzt, was die Gemeindefinanzen anbelangt, keine guten Nachrichten. Verwaltung und Kommune müssen nach der Sommerpause schauen, wo weiter Geld eingespart werden kann, um die Finanzlage im Griff zu behalten. Die Situation ist dort nicht alarmierend, aber auch nicht angenehm.
So wie Hermaringen geht es derzeit vielen Städten und Gemeinden. Besonders die Kommunen, die von einem oder zwei Gewerbetreibenden und deren Steuerabgaben abhängig sind, können schnell in Schieflage geraten, wenn es diesen Unternehmen schlechter geht als angenommen. Arg gebeutelt sind insbesondere solche Gemeinden, die mit den Abgaben von Firmen gerechnet haben, die in der Automobilbranche oder deren Umfeld angesiedelt sind.
