Nach einem räuberischen Diebstahl in einem Juweliergeschäft in Giengen gibt es neue Entwicklungen: Die Polizei hat einen Tatverdächtigen identifiziert. Was war passiert? Ein zunächst unauffälliger Mann hatte am 7. März im Juweliergeschäft Weichert an der Marktstraße hochwertige Goldketten im Wert von mehreren Zehntausend Euro entwendet.
Der Täter war zuvor als vermeintlicher Kunde aufgetreten, hatte sich beraten und Schmuck zeigen lassen und war dann aber gegangen. Am nächsten Tag kehrte er zurück, nahm in einem unbeobachteten Moment sämtlichen Goldschmuck von einem Tablett und floh aus dem Laden.
Mehrere Zeugen versuchten noch, den Mann aufzuhalten. Dabei kam es zu einem Gerangel, bei dem der Täter stürzte und unter anderem sein Handy sowie eine Brille verlor. Als er plötzlich ein Messer zog, brachen die Helfer die Verfolgung ab. Der Mann konnte unerkannt entkommen.

Räuberischer Diebstahl: Täter erbeutet bei Juwelier an der Marktstraße in Giengen teure Goldketten
40-Jähriger gesteht die Diebstähle
Nun teilte die Polizei mit, dass ein Zusammenhang mit weiteren Taten in der Region besteht. Bereits am 2. März hatte ein Mann ein Schmuckgeschäft in Aalen betreten und sich Schmuck zeigen lassen. Anschließend hatte der Mann auch dort das Schmuckgeschäft verlassen und war nach etwa 30 Minuten zurückgekehrt. Nach erneutem Vorzeigen des Schmucks bedrohte der Mann die Verkäuferin und forderte sie auf, den gesamten Schmuck in eine Tasche zu packen. Nachdem in diesem Moment eine Kundin das Geschäft betrat, ließ der Mann von der weiteren Tatausführung ab und flüchtete.

Mann mit OP-Mundschutz raubt Juweliergeschäft in Schwäbisch Gmünd aus
Im Rahmen der Ermittlungen konnte inzwischen ein Tatverdächtiger identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Wie die Polizei mitteilt, wurde der geständige 40-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft Ellwangen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.


