Stationäre Pflege

Nach Jahren des Stillstands geht es am Giengener Johanneshaus endlich weiter

Sieben Jahre nach der Schließung des Johanneshauses und vier Jahre nach dem Baustopp ist am Donnerstag der offizielle Startschuss für die Fertigstellung der Giengener Pflegeeinrichtung gefallen. Mit einem symbolischen Spatenstich haben Investor, Betreiber, Stadt und Bauunternehmen den Beginn der Bauarbeiten gefeiert. Anfang 2028 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Lange Zeit schien sich am Johanneshaus vor allem eines zu ändern: der Zeitplan. Nun soll aus der Dauerbaustelle an der Ecke Bahnhofstraße und Margarete-Steiff-Straße wieder ein modernes Pflegeheim werden. Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Beteiligten am Donnerstag den offiziellen Neustart des Projekts gefeiert.

In den kommenden rund eineinhalb Jahren soll das bestehende Gebäude umfassend umgebaut und an heutige Anforderungen angepasst werden. Entstehen sollen 69 stationäre Pflegeplätze in Einzelzimmern. Andreas Herdan, Geschäftsführer der Projektgesellschaft DSR Seniorenzentrum Giengen, sprach von einem wichtigen Meilenstein. Die bauliche Umsetzung übernimmt das Unternehmen EPPM um Geschäftsführer Fabian Euler. Insgesamt sollen rund zehn Millionen Euro in den Standort investiert werden.