Was es bei der ersten Kunstsprechstunde in Giengen alles zu sehen gab
Die Neue Pinakothek, das Lenbachhaus und die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München, die Berliner Nationalgalerie, die Staatsgalerie Stuttgart oder die Kunsthalle Bremen: Es sind namhafte Häuser, die Gemälde des 1826 in der Nähe von Görlitz geborenen Malers Adolf Heinrich Lier in ihren Bestand katalogisiert oder den Maler schon einmal ausgestellt haben. Auch bei Christie´s in London sind vor vielen Jahren Arbeiten des deutschen Landschaftsmalers im Rahmen von Auktionen aufgerufen worden.
Auch bei Marga und Wolfgang Winter hängt daheim im Treppenhaus ein Ölgemälde von Adolf Lier, so jedenfalls die Überzeugung des Ehepaares aus Dettingen. Abgebildet ist ein kleiner See, umringt von dunklen Tannen oder Fichten, und im Hintergrund reckt sich dramatisch das Karwendel einem weiß-blauen Sommerhimmel entgegen. Ein typisches Motiv der süddeutschen Landschaftsmalerei, angelehnt an die sogenannte Münchner Schule.
