Am Ende des Abends gab es im Publikum keine zwei Meinungen. Das Konzert des Trina-Orchesters, bestehend aus 110 jungen Musikerinnen und Musikern der Partnergemeinden Gerstetten, Cébazat (Frankreich) und Pilisvörösvar (Ungarn), hallte noch lange positiv nach. Als Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde geriet nicht nur Matthias Heisler ins Schwärmen. „Was war das heute für ein Abend!“, sagte er und nahm das Wort „fulminant“ in den Mund.
Es war ein durchaus repräsentatives Gesamturteil über einen Konzertabend in der Heldenfinger Kliffhalle, der sich abzüglich Pause über drei Stunden erstreckte und auf fast perfekte Weise nahezu alle musikalischen Ebenen bediente. Klassische Werke von Beethoven oder Dvořák gehörten ebenso dazu wie Walzerklänge von Tschaikowski, Filmmelodien, Swing oder Jazz. Mal sanft und melancholisch, mal wuchtig und verspielt ging es durch einen hochsommerlichen Abend, bei dem nicht nur schwüle Temperaturen, sondern vor allem viel musikalische Leidenschaft dem Publikum einheizten. Es war so gesehen in mehrfacher Hinsicht ein Konzert, das niemanden kaltlassen konnte.
